Die Fakten


Nach der veröffentlichten Statistik der Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung GGMBHD BQS-Bundesauswertung 2004 kam es zu 514 postoperativen thromboembolischen Zwischenfällen nach gynäkologischen Operationen in Deutschland allein im Jahre 2004. Gynäkologische und andere Operationen an Organen im kleinen Becken sind grundsätzlich mit erhöhtem Risiko der Lungenembolie behaftet. Bisher dachte man, dass es nur an dem dort vorhandenen, dichten venösen Plexus liegt. Daher wurden diese Zwischenfälle als „unerklärbar“ ohne weitere Haftpflichtkonsequenzen eingestuft. Es wurde hierbei übersehen, dass die Ursache einer Lungenembolie und anderer Konsequenzen auch von der Art abhängig ist, wie diese Patientinnen gelagert und operiert wurden.