Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte Sie über ein schwerwiegendes Problem im Bereich gynäkologischer Operationen und der bekannten daraus resultierenden Thromboemboliegefahr aufklären, da es in Ihrer Macht steht schweren Schäden, Invalidität oder sogar dem Tod von Patientinnen vorzubeugen.

Es handelt sich hier um einen Konstruktionsmangel des üblichen gebräuchlichen Beinhalters nach Goepel mit vorhersehbaren, schwer kontrollierbarem Missbrauch durch das OP-Personal, was mit einem Distanzhalter leicht, preiswert, schnell, wirksam und endgültig technisch verhindert werden kann.

In Kliniken, wo nicht nachweislich, also technisch, vorgebeugt wird, bleibt das Wegbleiben des gefährlichen, üblichen kaum kontrollierbaren Fehlverhaltens des OP-Personals nur eine reine, kaum überprüfbare Glaubenssache. Nach der neuesten Rechtsprechung werden aber die postoperativ thromboembolisch geschädigten Patienten oder ihre Hinterbliebenen in der Lage sein, einen groben Behandlungsfehler durch das Fehlverhalten des OP-Personals bei der Operation zu vermuten, welches die Gesundheitsschädigung verursacht hat. Somit bleibt nach einem solchen Zwischenfall die Beweislast eindeutig beim verantwortlichen OP-Personal, das sich um keine technische Abhilfe und somit um einen Unschuldsbeweis kümmert.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle bewusst machen, wie einfach Sie dieses massive Risiko für ihre Patienten und auch für den Ruf Ihrer eigenen Praxis oder Klinik verhindern können, indem sie die technischen Möglichkeiten nutzen, die einem Fehlverhalten des OP-Personals vorbeugen.

Mit freundlichen Grüssen
Ihr Dr. Robert Kovarik
Frauenarzt
Gutachter des Bundesverbandes Arbeitskreis Medizingeschädigte e.V.